Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Abhängigkeiten reduzieren

Ildikó Pallmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung e.V., Berlin äußert sich zum Thema "Faire Arbeit".

Zuwanderung birgt viele Chancen, aber auch Herausforderungen für den hiesigen Arbeitsmarkt. Können Sie uns in wenigen Sätzen beide Sichtweisen kurz erläutern?

Insbesondere in Bezug auf den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel birgt Zuwanderung eine große Chance für den deutschen Arbeitsmarkt. Die Menschen die zu uns kommen, egal ob als Geflüchtete oder im Rahmen der EU-Freizügigkeit, sind größtenteils jung und hochmotiviert. Auch auf die Zukunft des dualen Berufsausbildungssystems kann sich dies positiv auswirken. Während die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze in Deutschland seit Jahren steigt und die der Auszubildenden sinkt, sind insbesondere viele der Geflüchteten im ausbildungsfähigen Alter.

Die Herausforderungen bestehen vorrangig darin, dass nicht alle Zuwandernden die entsprechenden Bildungsvoraussetzungen besitzen, um zügig in den Arbeitsmarkt integriert werden zu können. Berufsabschlüsse, sofern vorhanden, sind oft nicht mit hiesigen vergleichbar. Geringe bis fehlende Kenntnisse der deutschen Sprache sowie langwierige Asylverfahren verbunden mit rechtlichen Unsicherheiten stellen weitere Hürden dar.

Das komplette Interview finden Sie in der kommenden Ausgabe unseres Fachmagazins IQ konkret, die Mitte Dezember 2016 erscheint.

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