Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

Mit dem Klavier gegen den Krieg: Aeham Ahmad ist Friedensaktivist und begnadeter Pianist

Am Abend des ersten Kongresstages begrüßen wir den palästinensisch-syrischen Pianisten Aeham Ahmad. 2014/2015 wurde er durch seine öffentlichen Auftritte im Flüchtlingslager Jarmuk, einem Stadtteil von Damaskus, als „Pianist in den Trümmern“ während des Bürgerkriegs in Syrien bekannt.

„Musik ist Sünde, Musik ist unrein“ skandierten die Schergen vom sogenannten Islamischen Staat bevor sie sein Klavier mit Benzin übergossen und anzündeten. Das war im April 2015 im Palästinenserlager Jarmuk. Der 27-jährige Aeham Ahmad sah nicht nur sein Instrument sondern auch seine Zukunft in Flammen aufgehen. Kurz nach diesem Ereignis macht er sich auf den Weg über das Mittelmeer und die Balkanroute nach Deutschland.

Aeham Ahmad lebt seit September letzten Jahres in Wiesbaden. In Deutschland hat er bereits über 200 Konzerte gegeben und sein vielseitiges Können, egal ob in der Klassik oder im Jazz, unter Beweis gestellt. Er erhielt 2015 den erstmals verliehenen Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte.

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